Hattrick auf dem 4. Torii-Cup in Bielefeld

geschrieben von Landessportwart am 31.05.2016 in Kategorie Turniere

Die Mannschaft aus Wuppertal, mit Markus Meike, Veit Kuhne, Andreas Ranft und Sebastian Meier konnten zum 3. Mal in Folge den Torii-Cup, das Kendoturnier aus Ostwestfalen-Lippe, gewinnen. Zweiter wurde die Mannschaft Joshinjuku aus Berlin mit den Kämpfern Anton Neeb, Lucas Finkbeiner, Dominik Biesalski  und Daniel Maurer.

Die dritten Plätze teilten sich die beiden Mannschaften aus Münster „who’s next“ mit Ulrike Oppel, Chiemi Nakagawa, Markus Giebels und Jonas Wenker und „free for all“ mit Artur Kratz, Bettina Lanser, Lukas Radtke und Jonas Völkel. Die Mannschaft aus Bielefeld/Lemgo mit Oliver Mühlisch, Manfred Jürgens, Patrick Pluczynski und Friedericke Friedrich hat somit als höflicher Gastgeber den angereisten Mannschaften den Vortritt auf das Siegertreppchen gewährt und wurde guter Fünfter.

Kato-Sensei, der als Hauptkampfrichter aus Düsseldorf den Torii-Cup unterstütze, betonte noch einmal die Einmaligkeit des Turniermodus und die hohe Qualität des Turnieres. Leider konnten nicht ganz so viele Zuschauer angesprochen werden wie in den letztes Jahren, aber mit knapp 400 Besuchern, war auch der 4. Torii-Cup wieder etwas Besonderes. Nächstes Jahr wird der 5. Torii-Cup wieder auf einem Sonntag liegen, was vermutlich etwas mehr Zuschauer und auch Teilnehmer anlocken wird.

Mit dem tollen Rahmenprogramm in der Mittagspause, wurde das Turnier für die Zuschauer und Kämpfer wieder stimmungsvoll bereichert. Die Sportschule Freund zeigte mit ihrem Demo-Team unterschiedliche Einblicke in das waffenlose wie das bewaffnete Kung Fu. Die Schule der zwei Himmel von Miyamoto Musashi, einem berühmten Schwertkämpfer des japanischen Mittelalters, wurde von der Hyōho Niten Ichiryū Gruppe aus Fulda präsentiert. Besonders stimmungsvoll war dabei die Untermalung der Schnitte und Techniken durch die Taikogruppe Sen Ryoku aus Meschede. Welche dann auch noch Ihren tollen Auftritt in der Mittagspause hatte.

Mit Finley Plau (8 Jahre) und Karl-Heinz Arndt (64 Jahre), welche die 9 Kendo Kihon Waza Keiko Ho präsentierten, zeigten dann noch der jüngste und der älteste Kendoka des Dojo Lemgo-Lippe e.V., dass es keine Rolle spielt, wie alt jemand ist. Kendo können alle miteinander betreiben.

Zum Abschluss des Tages konnten alle Wettkämpfer sich mit den Kampfrichtern im Ji geiko messen. Eine ganz besondere Erfahrung war auch diesmal wieder die Untermalung der Kämpfe durch die Taikotrommler.


zuletzt aktualisiert: 31.05.2016 » zurück zu Aktuelles